24. Türchen

23. Türchen

22. Türchen

Das Lied "Denn Gott will Dir begegnen" wurde von Christoph Schmitz für die "Musikalische Feierstunde im Advent" des Jahres 2009 geschrieben und mit dem "Talheimer Chörle" uraufgeführt. Der Mitschnitt stammt aus dem Jahr 2015, in dem wir das 10-jährige Jubiläum der "Musikalischen Feierstunde im Advent" mit dem "Talheimer Chörle" feierten. Das Ensemble setzte sich aus Familienmitgliedern zusammen: Lea Becker - Flöte, Franziska Junk - Geige, Felix Junk - Cello, Ulrich Junk - Klarinette, Maidy Wehner - Blockflöte, David Schmitz - Schlagzeug, und Christoph Schmitz - Gitarre & Leitung. Die verwendeten Grafiken stammen von Chormitglied Thomas Müller.

21. Türchen

Mit dieser humorvollen Krippenspielgeschichte wollen wir ganz besonders die Kinder und Jugendlichen grüßen, die ohne Corona Situation an Heilig Abend beim Krippenspiel in der Kirche mitgemacht hätten. Der Gruß gilt  auch den engagierten ehrenamtlichen Helfern die immer viel Zeit in die Probenarbeit stecken und natürlich allen, die als Besucher den verdienten Applaus gespendet hätten. Nächstes Jahr dann wieder “live” ...

Von Dietmar und Edeltraud Singer

20. Türchen

19. Türchen

Adventsspielgeschichte 2020 im Kindergarten St. Elisabeth Altheim.

Der faire FAIRdinand und das Herz Pyar (Liebe) machten sich auf den Weg, um die Liebe in der Welt zu suchen

 

Es war einmal ein wunderschönes, weißes Pappmacheeherz das mit vielen anderen Herzen in einem kleinen Dorf in Indien hergestellt wurde. Die Herzen wurden für die Menschen in Europa gemacht und die Leute des Dorfes wurden für jedes Herz fair bezahlt.

Jeder Einwohner im Dorf hatte einen Namen und so sollte auch das kleine Herz einen Namen bekommen. Sie überlegten gemeinsam lange, dann fiel ihnen ein wundervoller Name ein. Das Herz sollte Pyar heißen. Pyar bedeutet auf Deutsch „LIEBE“. Alle waren von dem Namen richtig begeistert, denn die Leute des Dorfes hatten das Herz mit ganz viel Liebe zusammen gebastelt.

Pyar lag lange in einem kleinen Korb mit den anderen kleinen, weißen Herzen. Eines Tages wurde es  sanft aus dem Korb hochgehoben und vorsichtig in ein mit Watte ausgelegtes Paket gelegt. Pyar hörte die Leute erzählen, dass es jetzt auf eine lange Reise gehen würde und sie ihm viel Glück wünschten. Dann ging die Reise auch schon für das kleine Herz los. Pyar war sehr aufgeregt und in seinem Inneren pochte es vor lauter Aufregung. Irgendwann schlief das Herz in der weichen, dunklen Schachtel ein. Es erwachte erst wieder, als es ein Klingeln hörte und eine Kinderstimme aufgeregt rief: „Mama die Post ist da!“ Fairdinand der das Päckchen vom Postboten entgegengenommen hatte, konnte es nicht abwarten bis seine Mama, die noch oben im Bad war kam, um das Päckchen zu öffnen. Er lief in die Küche, nahm eine Schere und öffnete vorsichtig und mit pochendem Herzen das Päckchen und was sah er da…ein kleines, weißes, wunderschönes Herz. Das Herz blickte geradewegs in die strahlenden Kinderaugen von Fairdinand und es wusste, hier würde es ihm gut gehen, hier würde es geliebt werden. Fairdinand holte Pyar ganz vorsichtig aus seiner Schachtel und streichelte es liebevoll. Dann ging er in sein Zimmer nahm ein weichgepolstertes Körbchen und legte Pyar hinein. Fairdinand flüsterte Pyar leise zu: „Wir bleiben für immer Freunde!“ Als Pyar dies hörte, spürte es wieder dieses schöne Pochen in sich. Fairdinand nahm das kleine Herz überall mit hin, auch nachts schlief Pyar neben ihm auf dem Kopfkissen. Eines Abends lag Fairdinand in seinem Bett als er plötzlich eine sanfte, leise Stimme hörte: „Hallo, ich bin’s Pyar, in deiner Sprache heiße ich LIEBE. Ich fühle mich sehr wohl bei dir. Du schenkst mir ganz viel Liebe und ich hoffe, dass es dir mit mir genauso geht. Ich frage mich gerade, ob es sonst noch Liebe auf der Welt gibt?“

Fairdinand, der noch nicht geschlafen hatte, sah sich erstaunt um und als er wahrnahm, dass das kleine Herz mit ihm sprach, hörte er ihm ganz genau zu. „Ja“, sagte Fairdinand auch mich würde interessieren, ob es sonst noch auf der Welt Liebe gibt. „Weißt du was, komm lass uns eine Reise machen, um die Liebe auf der Welt zu entdecken!“ Fairdinand zog sich schnell seine warme Jacke an und setzte eine Mütze auf den Kopf. Dann, packte er sich etwas zu Essen und Trinken ein und nahm das Körbchen mit Pyar. Dann ging die suchende Reise los. Beide spürten ein pochen in sich!   

„Ich bin der faire Fairdinand

und reise um die Welt,

ich mag es fair und Hand in Hand,

denn das ist, was mir gefällt“

 

Es dauerte nicht lange da trafen sie auf eine arme Frau, die frierend und mit kaputten Kleidern an ihnen vorbei gehen wollte.

Fairdinand und Pyar konnten einfach nicht weitergehen. Sie blieben ohne zu zögern stehen und Fairdinand zog seine Jacke aus und gab sie der armen Frau. Die Frau kuschelte sich sofort in die warme Jacke und ein dankendes, glückliches Strahlen huschte über ihr Gesicht. 

Alle waren glücklich.

 

Während sie ihre Reise fortsetzten, entdeckten sie ein kleines Vögelchen das aufgeregt im Schnee nach Futter suchte. Pyar hüpfte sofort auf die Scheibe Brot die im Korb lag und die sie für die Reise mitgenommen hatten. Fairdinand spürte was Pyar meinte. Er nahm das Brot, zerbröckelte es und gab es dem Vögelchen. Das Vögelchen pickte alles schnell auf und flog 3-mal fröhlich, zwitschernd um die beiden herum.

Alle waren glücklich.

 

Dann gingen Fairdinand und Pyar überglücklich weiter. Und wie sie so gingen, begegnete ihnen ein Junge, der einkaufen gewesen war. Seine Einkaufstaschen waren so voll und deshalb für ihn viel zu schwer. Er konnte sie fast nicht tragen und musste immer wieder eine Pause machen. Pyar und Fairdinand entschieden gemeinsam, dass sie ihm beim Tragen helfen wollten. Der Junge strahlte und bedankte sich mehrmals.

Alle waren glücklich.

 

Als sie über eine grüne Wiese gingen, stolperte Fairdinand über eine Menge Müll der im Gras lag. Das Herz kullerte fast aus dem Körbchen. „Zum Glück ist dir nichts passiert“, sagte er zu Pyar. Schnell hob Fairdinand den Müll auf und sagte: „Den nehme ich mit nach Hause und sortiere ihn in die richtigen Tonnen, nicht dass sich noch Tiere daran verletzen.“ Das Gras war unter dem Müll schon ganz plattgedrückt. Als der Müll weg war, richtete sich das Gras langsam wieder auf.

Alle waren glücklich.

 

Fairdinand und Pyar gingen weiter. Da entdeckte Pyar, dass Fairdinand blutete. Er hatte sich wohl beim Müllaufsammeln an einem scharfen Deckel geschnitten. Ein vorübergehendes Mädchen sah die Verletzung auch und holte schnell ein Pflaster aus ihrem Rucksack und gab es Fairdinand. Pyar und Fairdinand bedankten sich und spürten plötzlich ein innerlich freudiges Pochen. Fairdinand bedankte sich mit einer Umarmung bei dem Mädchen und spürte dabei, dass auch dessen Herz kräftig pochte.

Alle waren glücklich

 

Sie gingen weiter durch einen Wald, aber Fairdinands Füße fühlten sich schon recht schwer an. Er setzte  sich deshalb müde, aber überglücklich auf einen Baumstumpf. Und wie er so umherschaute, entdeckte er eine geheimnisvolle Truhe auf der geschrieben stand: „Öffne mich und schaue hinein! Fairdinand und Pyar waren neugierig und blickten tief in die Truhe… dabei entdeckten sie sich selbst in einem Spiegel! Da sprach eine sanfte Stimme:

 

Du hast die Liebe in dir und du darfst dich immer auch selber lieben,

und zwar genau so, wie du bist.
Vergiss es nicht!!

 

Erschöpft, aber überglücklich ruhten sie sich noch ein wenig aus und machten sich dann auf den Heimweg.

 

Weihnachtsfeier:

Langsam wurde es dunkel und sie machten sich wieder auf den Weg. Da sahen sie einen ganz hellen Stern am Himmel. Sie spürten gleich, dass dies etwas ganz Besonderes zu bedeuten hatte. Sie liefen in Richtung des hellen Sternes. Dieser führte sie zu einem alten Stall. Vor diesem waren Hirten mit ihren Schafen und alle sahen sehr glücklich aus. Fairdinand und Pyar fragten einen der Hirten: „Wo sind wir hier und was ist passiert, dass alle Menschen hier so voller Freude sind?“ Der Hirte antwortete: „Wir sind hier in Bethlehem und hier wurde soeben Jesus der Sohn Gottes und der Herr der Liebe geboren. Beide schauten ganz leise in den Stall und sahen dort das Jesuskind in der Krippe liegen. Sofort waren sie voller Liebe und verstanden, dass sie auf ihrer Reise schon ganz viel Liebe erfahren haben: Liebe sieht und spürt man, wenn man anderen etwas Gutes tut, ihnen hilft oder mit ihnen teilt. Auch wenn man jemanden tröstet, ihn umarmt… und das schöne ist, dass man dabei auch meist Liebe zurückbekommt, vielleicht in einem DANKE oder in einem LÄCHELN…

Fairdinand und Pyar wussten nun was LIEBE ist: „Liebe ist ein wunderschönes Geschenk von Gott, jeder braucht sie, jeder trägt sie in sich und es gibt sie überall auf der Welt.

Fairdinand und Pyar schauten sich an und erkannten, dass sie sich durch ihre Reise innerlich und äußerlich verändert hatten.

Pyar war auf einmal nicht mehr weiß, sie war rot wie die LIEBE und Fairdinand strahlte über das ganze Gesicht.

 

Frohe Weihnachten!

18. Türchen

Heute finden Sie im Digitalen Adventskalender Aufnahmen adventlich/weihnachtlich gestalteter Fenster, (Vor-)Gärten und Balkone aus Altheim und Grünmettstetten.
Der Kindergarten St. Elisabeth in Altheim und die Kirchengemeinde St. Konrad in Grünmettstetten hatten zu dieser Aktion eingeladen.
Die Bilder entstanden an mehreren Abenden durch den Fotografen Martin Ostheimer. Bei Interesse am hochaufgelösten Bild der eigenen Dekoration wenden Sie sich bitte direkt an den Fotografen unter FOTOstheimer[at]posteo.de.

Bildergalerie Grünmettstetten

Bildergalerie Altheim

17. Türchen

Advent – Ankunft. Damit bezeichnete man  in der römischen Kaiserzeit die  Zeitspanne bis zur Ankunft bis zum Kommen des Kaisers. Schon Wochen vorher hatten Boten seine Ankunft angekündigt, um der Stadt die Möglichkeit zu geben, sich gebührend auf dieses Großereignis vorzubereiten.

Die frühen Christen übertrugen dann diesen Begriff Advent auf die Ankunft ihres Königs.

Zum einen  schauten sie – sozusagen mit dem Blickwinkel der Propheten des alten Bundes – auf die Ankunft des Messias, um immer wieder aufs Neue zu staunen über dieses unglaubliche Ereignis, als der ewige Gott in Jesus von Nazareth in die Geschichte gekommen ist.

Andererseits blickten die frühen Christen aber nicht nur in die Vergangenheit, sondern schauten zugleich in die Zukunft – auf das zweite KommenJesu  am Ende der Zeiten auf den Wolken des Himmels.

Bis heute lädt uns die Kirche durch die  Auswahl der liturgischen Texte ein, diese „beiden Ankünfte“ Gottes zu betrachten und unser Leben auf diese Brennpunkte der Geschichte auszurichten.

Neben der Vergangenheit und der Zukunft gibt es aber noch ein drittes Kommen Gottes:

Er möchte in das Leben jedes einzelnen Menschen kommen. Damit er aber in unser Leben eintreten kann, müssen wir ihm einen Weg bahnen, einen Platz bereiten. Denn oft ist dieser Weg verstellt und in unserem Leben ist kein Platz für Gott.

Wir haben in unserer Familie die Medien als etwas entdeckt, das sehr viel Raum und Zeit unseres Lebens einnimmt und uns deshalb folgenden Vorsatz gemacht: Vor der nachmittäglichen oder abendlichen Nutzung von Smartphone, Fernsehen, Computer oder Spielkonsole wollen wir uns ganz bewusst Gott zuwenden und ihm Raum und Zeit in unserem Leben geben. So wollen wir der Ankunft, dem KommenGottes in unserem Leben  eine Chance geben und uns danach ausstrecken.

Familie Herre aus Altheim

16. Türchen

Christoph Schmitz, Komm, Jesu, komm! - zum Advent 2020

15. Türchen

"Advent bedeutet für die Schola aus Bittelbronn voll Freude wieder gemeinsam Adventslieder zu singen."

Ein Beitrag der Bittelbronner Schola bestehend aus Jennifer Dallas-Buob, Stephanie Gärtner, Regine Allerding und Linus Merz.

14. Türchen

Advent bedeutet für viele ältere Mitchristen auch Erinnerungen an Bräuche ihrer Kinder- und Jugendzeit. Ein solcher Brauch ist die Herbergsuche. In vielen Gemeinden der Gegend, so auch in Grünmettstetten, wurde früher in der Adventszeit eine Madonnenstatue von Haus zu Haus getragen. Jede Familie beherbergte die Muttergottes für einen Tag, die Madonnenfigur erhielt einen Ehrenplatz im Wohnzimmer. Bei der Übergabe wurde im aufnehmenden Haus zusammen mit Familien der Nachbarschaft eine kleine Adventsandacht abgehalten. Nachstehendes Gedicht wurde dabei oft aufgesagt:

Die Muttergottes geht umher
ihr Aug ist nass, ihr Herz ist schwer
Ach denkt sie, ob ich nirgends find
wohl Herberg für mein kleines Kind

Zu Bethlehem weist man sie fort
sie achten nicht ihr bittend Wort
Sie haben nirgends einen Platz
für Gottes Sohn, den Himmelsschatz

So geht sie nun tagein, tagaus
jetzt im Advent von Haus zu Haus
Und klopft an jede Herzenstür
wer lässt mich ein, wer öffnet mir ?

Ich suche bei den Christen nun
ein Herz, das Auf sich möchte tun
Und laden voller Liebe ein
die Mutter und das Kindelein

Und wer dann liebend ein uns lässt
dem bring ich mit zum Weihnachtsfest
So helles Licht, so große Freud
wie diese Welt sie niemals beut

Ihr Herz wird dann zum Krippelein
da leg ich gern mein Kind hinein
Und wer dies Kindlein hat und hält
hat schon den Himmel auf der Welt

 

13. Türchen

"Der 3. Advent gehört der Freude…"

12. Türchen

Festtag der Lieben Frau von Guadeloupe in Mexiko

11. Türchen

10. Türchen

9. Türchen

Advent in der S-Bahn von Martin Wehle

8. Türchen

Der Andere Advent 2015/16 - Wege nach innen „Eremitentage“ von Sinja Schütte

7. Türchen

Heute lädt der Digitale Adventskalender zum Ökumenischen Hausgebet ein - als Telefongottesdienst.

Um 19.30 Uhr läuten alle Glocken und laden zum Ökumenischen Hausgebet ein. Wer möchte, kann diesen Gottesdienst auch als Telefongottesdienst um 19.30 Uhr mitfeiern. Hier finden Sie die Texte zum Mitbeten.

Wie wählt man sich in einen Telefon-Gottesdienst ein? Wählen Sie sich mit der "Einwahlnummer" 06151 275351777 ein. Eine Stimme fordert Sie in Deutsch und Englisch auf, Ihren "Pin" einzugeben. Tippen Sie dann die Nummern 8526 in Ihr Telefon ein. Zuletzt haben Sie die Möglichkeit Ihren Namen zu nennen. Auch wenn Sie Ihren Namen nicht sagen, braucht Ihr Telefon noch die Eingabe der "Raute-Taste" # .

Hinweis: Ihre Telefon / Ihre Telefonanlage muss das MFV (DTMF) Wählverfahren unterstützen. Es fallen lediglich die üblichen Verbindungskosten zu einer Festnetznummer an. Wenn Sie eine Telefon-Flatrate haben, telefonieren Sie zum Nulltarif.

6. Türchen

Für den Digitalen Adventskalender hat der Kindergarten Grünmettstetten das Türchen zum Nikolaustag gestaltet.

5. Türchen

Eine Kerze zu entzünden, ist ein schönes Ritual und gehört für mich zum Advent, denn wir zünden in der Familie jeden Tag ein weiteres Licht auf dem Adventsweg an.
Eine warme Atmosphäre entsteht am Abend, wenn draußen alles dunkel ist.
Gebündelt mit guten Gedanken, Wünschen, einem Gebet erhält die Seele Raum.

In diesem Jahr habe ich für meine Familie, für unsere Freunde und deren Angehörige
oft Kerzen entzündet: vor Prüfungen und schweren Klassenarbeiten, bei wichtigen Terminen,
in Krankheit und Sorge, zur Begleitung Sterbender und zur Erinnerung an liebe Menschen.

Das mache ich zwar schon viele Jahre, doch war es in den letzten Monaten ein wichtiger Begleiter durch anspruchsvolle Zeiten. Getragen und gehalten zu werden spendet Trost und egal, mit welchem Ausgang führt es uns in eine Tiefe und verweist in Demut auf die Verbindung zwischen Himmel und Erde.
Gute Freunde haben in diesem Jahr immer wieder für uns Kerzen entzündet - diese Verbundenheit macht dankbar.

Der heutige 5.Dezember ist der „Tag des Ehrenamtes “ und die Heilig Geist Gemeinde Talheim verteilt seit vielen Jahren kleine Aufmerksamkeiten an alle ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Kirchengemeinde.
2020 habe ich eine Kerze entwickelt :
“Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor...“
ist eine alte Prophezeiung aus dem Buch Jesaja.
Wir hören sie im Advent und nun ist sie auf der Kerze zu lesen. Thomas Müller hat diese Ankündigung einer besseren Zukunft kreativ gestaltet.
Ein Hoffnungszeichen für alle Hoffnungsträger:innen!
Die Sehnsucht nach einer besseren Zukunft, das Hoffen auf das Ende einer Bedrohung - das alles sind adventliche Themen.
Ein Freund sagte einmal zu mir: Du trägst die Hoffnung schon in dir!


Marita Walz, Talheim

 

4. Türchen

Gedenktag der heiligen Barbara - ein Hauch von Frühling mitten im Winter.

Werden am 4. Dezember Zweige von Forsythie oder Kirschbaum geschnitten und bis Weihnachten in eine Vase stellt, fangen die Knospen – mit etwas Glück – passend zum Heiligen Abend an zu blühen.

Der Brauch geht zurück auf die Heilige Barbara, die die Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns gewesen sein soll.

Der Legende nach soll sie im 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. gelebt und trotz Folter und Gefangenschaft in einem Turm fest an ihrem christlichen Glauben festgehalten haben, was schließlich zu ihrer Hinrichtung durch den eigenen Vater führte.

Der unerschütterlichen Märtyrerin, Schutzpatronin der Bergleute und Nothelferin wird am 4. Dezember gedacht.

Warum gibt es „Barbarazweige“ ?

Der Brauch, am Gedenktag der Heiligen Barbara Zweige abzuschneiden und in eine Vase zu stellen, geht auf die Legende zurück, dass ein abgebrochener Zweig von Barbara ins Wasser gestellt wurde, der später am Tag ihrer Hinrichtung zu blühen begann.

Welche Zweige sind geeignet?

Neben Ziersträuchern (Forsythie, Magnolie etc.) sind es vor allem Zweige von Obstbäumen (Kirsche- und Apfel), die traditionell als Barbarazweige geschnitten werden.

Voraussetzung ist natürlich, dass an den geschnitten Zweigen bereits Knospen zu erkennen sind.

Was ist zu beachten?

Wichtig ist, dass die Zweige bereits Frost bekommen haben oder über einen längeren Zeitraum Temperaturen nahe der Frostgrenze ausgesetzt waren!

Waren die Temperaturen bis zum Barbaratag draußen eher mild, kann man die Zweige alternativ ein paar Tage früher schneiden und sie bis zum 4. Dezember in der Kühltruhe lagern.

Wenn die Zweige danach aufgetaut sind, setzt für sie der „Frühling“ ein, in Form einer Vase mit warmen Wasser oder einer Badewanne mit warmen Wasser, in die die ganzen Zweige gelegt werden.

Bevor die Zweige schließlich in eine Vase ins Wohnzimmer umziehen dürfen, werden sie einige Tage an einem kühlen Ort an die Temperaturen im Haus gewöhnt.

Ideal für gutes Gelingen ist eine nicht zu trockene Umgebung, damit die Knospen nicht verdorren. Bei sehr geringer Luftfeuchtigkeit hilft man den Zweigen mit etwas Sprühnebel dabei schließlich zu erblühen. Ansonsten brauchen sie nur regelmäßig frisches Wasser.

Wir laden alle herzlich ein, ihr  Glück mit den Barbarazweigen zu versuchen und hoffen mit Euch auf reiche Blüte. Denn diese soll, so sagt es der Brauch, Glück und Segen für das neue Jahr verheißen… .

3. Türchen

Ludwig Appenzeller (Bassist des Kirchenchores St. Konrad, Grünmettstetten) und Inga Behrendt (Orgelspiel) wünschen mit dem Lied "Macht hoch die Tür" eine gesegnete Adventszeit.

2. Türchen

"Schreibe drei Wörter auf, die du mit der Adventszeit verbindest.", so lautete die Aufgabe für die Kinder der dritten Klasse in der Grundschule Altheim. Aus diesen 54 Wörtern hat der Computer eine Wortwolke "gebastelt". 

1. Türchen