Flyer Partnerschaftsprojekt "HOPE!"

Partnerschaftsprojekt "HOPE!"

Bereits Ende 2003 gab es in der Seelsorgeeinheit Steinachtal erste Ansätze für das Schulbildungsprojekt „Hope“, welches sich heute umfassender „Partnerschaftsprojekt HOPE“ nennt. Initiator waren Pater Callistus und Pfarrer Armin Noppenberger, die schnell in der ganzen Seelsorgeeinheit Steinachtal Mitstreiter für diese Idee fanden.
Die Idee wurde nach und nach konkretisiert und es wurde festgelegt, dass der Fokus auf Schulkinder gerichtet wird, insbesondere auf Halbwaisen und Waisen, für die das Schulgeld übernommen wird. Der Kreis der geförderten Schüler konzentriert sich auf die Heimatgemeinde von Pater Callistus, Umuario im Südwesten von Nigeria, sowie auf umliegende Gemeinden. Zur konkreten Umsetzung vor Ort wurde ein Komitee gefunden, welches das Projekt vor Ort betreut, die Gelder verwaltet und darüber einen jährlichen Rechenschaftsbericht erstellt.
Von Anfang an konnte auch das Kindermissionswerk von Aachen mit der Aktion Dreikönigsingen zur Unterstützung gewonnen werden. Somit tragen die Sternsinger der Seelsorgeeinheit Jahr für Jahr zum Erfolg bei. Waren es anfangs noch um die zwanzig Kinder und Jugendliche die gefördert wurden, sind es heute fast fünfzig – eine große Zahl von Patenschaften sind eine weitere Säule der Unterstützung. Außerdem unterstützen Jahr für Jahr viele Gruppierungen mit ihren Einzelaktionen in den Gemeinden der Seelsorgeeinheit die Finanzierung.
Da der Arbeitskreis erkannt hat, dass die alleinige Schulgeldförderung nicht ausreicht, sondern dass auch Infrastrukturmaßahmen eminent wichtig sind, wurden Teilbeträge für verschiedene Maßnahmen bewilligt, z.B. für das Dach des Kindergartens, für den Bau eines Brunnens, sowie ganz aktuell für den Bau und die Inbetriebnahme einer Gesundheitsstation.

Die Finanzierung des Projektes in der Seelsorgeeinheit steht auf mehreren Säulen:

  • Hier sind insbesondere die Sternsinger zu erwähnen. Durch die Aktion Dreikönigsingen konnte jedes Jahr ein stolzer Betrag durch das Kindermissionswerk Aachen an das Projekt überwiesen werden.
  • Weiterhin sind direkte Patenschaften eine wichtige Stütze. Im ganzen Jahr finden in den Gemeinden der Seelsorgeeinheit Aktivitäten für „Hope“ statt, z.B. bei Firmgottesdiensten, Fronleichnamshocketsen, Einschulungsgottesdiensten, Chorkonzerten und nicht zuletzt am gemeinsamen Kollektensonntag für „Hope“ der zwischenzeitlich immer im Juli gehalten wird.
  • Ganz besonderen Dank verdienen auch die vielen privaten Spendern, sei es im Zusammenhang mit Jubiläen, Geburtstagen und sonstigen Anlässen.
  • Zahlreiche Spenden waren auch durch Vereine zu verzeichnen, was die hohe Identifikation mit dem gemeinsamen Projekt veranschaulicht.

Auch in der Seelsorgeeinheit hat das Projekt ein Zusammenwachsen gefördert, denn zwischenzeitlich wird es von allen vier Gemeinden getragen; bietet es doch auch die Möglichkeit, über die Ländergrenzen hinaus Solidarität zu leben.

Ansprechpartner Arbeitskreis „HOPE!“ :
Pfarrer Armin Noppenberger, Kath. Pfarramt Altheim Tel. 07486 / 334
Linus Merz, Bittelbronn, Tel. 07486 / 7161