Was tun bei Missbrauch oder dem Verdacht?

  • Ruhe bewahren - nicht überstürzt handeln!
  • Aufmerksam zuhören und die Aussage des Kindes bzw. Jugendlichen ernst nehmen.
  • Wichtige Botschaften: Du bist nicht schuld. Gut, dass Du Dich mitgeteilt hast.
  • Keine unerfüllbaren Versprechen geben (Geheimhaltung, eigene Grenzen achten).
  • Sich selbst Hilfe holen.
  • Kurz und sachlich dokumentieren: Situation, Fakten, Aussagen des Kindes/Jugendlichen, Datum, Beobachtungen.
  • Wenn sich eine betroffene Person selbst anvertraut: nicht nach Details fragen.
  • Weitere Schritte mit dem Kind oder Jugendlichen besprechen.
  • Keine Informationen an den:die Beschuldigte:n!

Ansprechpersonen - Kontaktmöglichkeiten

Bei Verstößen gegen den Verhaltenskodex, Beschwerden über Grenzverletzungen und Verdacht auf Missbrauch stehen folgende Ansprechpersonen zur Verfügung:

im Dekanat/Landkreis:

in der Diözese:

überregional:

  • „Hilfetelefon sexueller Missbrauch“: Tel. 0800-22 55 530 (kostenfrei & anonym)
  • Nummer gegen Kummer: Kinder- und Jugendtelefon 116 111 │ Elterntelefon 0800 111 05 50
  • Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch