Geschichtliches

Die Kirchengemeinde Hl. Geist Horb-Talheim entstand am 01.01.2015 durch den Zusammenschluss der  vorherigen Kirchengemeinden St. Michael und Laurentius Untertalheim und der Filialkirchengemeinde St. Martinus Obertalheim.

Die beiden Kirchengemeiden waren seit langer Zeit miteinander verbunden.

Die Pfarrei St. Michael und Laurentius Untertalheim besteht schon seit dem Jahr 1660. Sie ist aus der Pfarrei Unterwaldach hervorgegangen, die in den Stürmen der Reformationszeit und der Glaubenskämpfe zerschlagen worden war.

In der Zeit von 1821 bis 1828 wurde die Diözese Rottenburg errichtet. Sie entstand aus Teilen der Bistümer Augsburg, Würzburg, Speyer, Worms und Konstanz. Somit gehörte auch Untertalheim zur Diözese "Rottenburg".

1819 kam die Kirchengemeinde Obertalheim, die vorher zur Pfarrei Altheim gehörte, als Filiale zur Pfarrei Untertalheim hinzu.

Im Laufe der Zeit haben sich die ehemals vorwiegend bäuerlich geprägten Dörfer strukturell und auch im Bezug zum Glauben stark verändert.

War vor Jahren fast die ganze Bevölkerung Talheims katholisch, so sind heute mehrere unterschiedliche Glaubensrichtungen aktiv vertreten.

Aufgrund der Pastoralplanung 2001 wurden die Kirchengemeinden Altheim, Bittelbronn, Grünmettstetten sowie Ober- und Untertalheim zur Seelsorgeeinheit Steinachtal zusammengelegt. Diese wurde am 29. Oktober 2002 mit einer Kooperationsvereinbarung besiegelt.

In enger Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden der Seelsorgeeinheit galt es nun, an Gemeinsamkeiten anzuknüpfen und miteinander in die Zukunft zu gehen.

Am 27.11.2008 fassten die beiden Kirchengemeinderäte den Beschluss, darauf hinzuarbeiten den Zusammenschluss zu einer gemeinsamen Kirchengemeinde zu erreichen.

Im Februar 2014 beschlossen beide Kirchengemeinderäte die Auflösung der bisherigen Kirchengemeinden und gleichzeitig die Neubildung der Kirchengemeinde Hl. Geist zu beantragen.

Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat mit Dekret Nr. 5011 am 01.10.2014 diesem Antrag stattgegeben.

Am 06.01.2015 wurde dieser Zusammenschluss mit einem Festgottesdienst und anschließendem Gemeindefest gefeiert.